Sprengen oder Meißeln?

Bohren & Sprengen

Der Vergleich für Fels und Beton auf Ihrer Baustelle

Jens Weiß GmbH

Am Kirchsteig 14
09456 Annaberg-Buchholz
Ortsteil Cunersdorf

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Sprengen oder Meißeln? Was sich auf Ihrer Baustelle wirklich rechnet

Fels in der Baugrube, ein massives Fundament, ein Findlingsfeld: Wir vergleichen die beiden Verfahren ehrlich – mit Vor- und Nachteilen.

Die Ausgangslage auf der Baustelle

Viele Bauherren und Bauunternehmen greifen bei Fels und Beton automatisch zum Hydraulikmeißel. Er ist verfügbar, braucht keine Genehmigung und fängt sofort an. Bei größeren Mengen oder hartem Gestein wird das aber schnell teuer: Der Meißel arbeitet sich Zentimeter für Zentimeter vor, verschleißt und bindet Bagger und Fahrer über Wochen.

Eine Lockerungssprengung löst dieselbe Menge in einem Arbeitsgang. Sie braucht Planung und eine Genehmigung – dafür ist das Material danach sofort ladbar. Die Bohren & Sprengen – Jens Weiß GmbH führt seit 1992 Sprengungen aller Art durch und berät Sie, welches Verfahren für Ihr Vorhaben am günstigsten ist. Wo konventionelles Sprengen nicht möglich ist, bieten wir mit erschütterungsfreiem Sprengen eine dritte Option.

Video: Lockerungssprengung für eine Baugrube in Masserberg.

Lockerungssprengung für eine Baugrube in Masserberg

Der direkte Vergleich

Sieben Kriterien, die bei Fels und Beton über Bauzeit und Kosten entscheiden.

Lockerungssprengung und Hydraulikmeißel im Vergleich
Kriterium Lockerungssprengung Hydraulikmeißel
Bauzeit Große Mengen in einem Arbeitsgang gelöst, Material sofort ladbar Abtrag Zentimeter für Zentimeter, bei Hartgestein oft über Wochen
Hartes Gestein Granit, Gneis, Basalt, Porphyr: Leistung bleibt hoch Leistung sinkt stark, Meißelspitzen verschleißen schnell
Verschleiß Bagger lädt nur noch gelockertes Material Hohe Belastung für Meißel, Hammer und Trägergerät
Lärm und Vibration Kurzer, einmaliger Impuls – messbar nach DIN 4150 Dauerlärm und Vibration über die gesamte Bauzeit
Genehmigung Erforderlich – übernehmen wir für Sie In der Regel nicht erforderlich
Kleine Mengen Aufwand für Planung und Genehmigung lohnt sich oft nicht Flexibel und sofort einsetzbar
Kosten bei großen Mengen Meist deutlich günstiger durch kurze Bauzeit Steigen mit jeder zusätzlichen Maschinenstunde

Wann der Meißel die bessere Wahl bleibt

Ehrlich gesagt: Nicht jede Felsfläche muss gesprengt werden.

Hier bleibt der Meißel sinnvoll

  • Kleine Restmengen, weiches oder stark zerklüftetes Gestein, sehr kurzfristige Einsätze
  • Wenn Sprengen nicht genehmigungsfähig ist – dann prüfen wir erschütterungsfreies Spalten als Alternative
  • Nacharbeiten an Böschungen und Kanten nach einer Sprengung

Unsere Empfehlung

Wir empfehlen kein Verfahren aus Prinzip. Nach einem Ortstermin vergleichen wir Menge, Gestein, Umgebung und Termine und sagen Ihnen offen, ob sich die Sprengung lohnt – oder ob Meißel bzw. erschütterungsfreies Spalten besser passen.

Aus der Praxis

Mengen, die mit dem Meißel kaum in vertretbarer Zeit zu schaffen wären.

90.000 m³

Fels gelöst für den Tunneleinschnitt Masserberg-Rehberg

80.000 m³

Festmaterial für den Marmortagebau Hammerunterwiesenthal

65.000 m³

Festmaterial gelockert für die Ortsumgehung S 222

seit 1992

Erfahrung mit Sprengungen aller Art

Beispiele: Sprengen statt Meißeln

Baugrube, Fundament, Tunnel, Steinbruch: Projekte, bei denen die Sprengung Zeit und Kosten gespart hat.

2025

Kodersdorf

Herkömmliches und hydraulisches Sprengen von massivem „Lausitzer Granit“ zum Ausbruch von Notrufnischen zur Sanierung des Autobahntunnels „Königshainer Berge“ für die STRABAG AG / Direktion Sachsen

2025

Masserberg im Thüringer Wald

Lockerungssprengungen für über 2000 m³ Festgestein für den Baugruben zum Bau eines Wohn- und Geschäftshauses in Masserberg im Thüringer Wald für die T & E Bau GmbH aus Ilmenau

2024

Lauter-Bersbach

Lockerungssprengungen zum Baugrubenaushub für den Neubau eines Einkaufsmarktes in Bernsbach für die VARIUS-Service GmbH aus Lauter-Bernsbach

2023

Olbernhau-Dittmannsdorf

Lockerungssprengungen für mehrerer stark armierter Stahlbetonfundamente alter Windenergieanlagen für den CVB Chemnitzer Verkehrsbau GmbH aus Annaberg-Buchholz

2018

Hammerunterwiesenthal

Lockerungs- und Gewinnungssprengungen für mehr als 80.000 m³ Festmaterial zum Neuaufschluss des Marmortagebaubetriebes „Schlösselweglager“ für die GEOMIN Industriemineralien GmbH

2014

Falkenbach

Neubau der Ortsumgehungsstraße S 222 ca. 65.000 m³ Festmaterial durch »gebirgsschonendes Sprengen« für die Fa. Heilit & Wörner GmbH Bau bzw. für die STRABAG AG gelockert

Häufige Fragen: Sprengen oder Meißeln

Die wichtigsten Antworten für Bauherren, Planer und Bauunternehmen.

Weitere Leistungen

Oft gefragt in Kombination: Diese Leistungen ergänzen das Thema dieser Seite.

Lockerungssprengungen für Baugrube, Graben und Trasse.

Rückbau von Windkraftanlagen-Fundamenten durch Sprengung.

Fels und Beton lösen – ohne Explosion, Streuflug und starke Erschütterungen.

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